IFK zu Gast bei der SPD-Fraktion Sachsen-Anhalt

Dieser Tage berichten wir an verschiedenen Stellen über das Schiedsverfahren mit der AOK Sachsen-Anhalt. Der IFK nutzte in dieser Woche die Gelegenheit, um mit einer der Regierungsparteien Sachsen-Anhalts die besonders aufreibende Situation von Physiotherapeuten in diesem Bundesland zu besprechen. Dabei konnte den Parlamentariern die konkreten Versorgungsfolgen des Fachkräftemangels in der Physiotherapie vor Augen geführt werden.

Dass ein immer größer werdender Teil der Berufsangehörigen zudem den Beruf verlässt und das Fachkräfteproblem dadurch verschärft wird, hat seine Ursachen vor allem in den derzeit schlechten Rahmenbedingungen.

Der IFK-Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer traf in Magdeburg die SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Katja Pähle, MdL und die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Dr. Verena Späthe, MdL. Die Landtagsmitglieder nahmen sich Zeit, um aus erster Hand über die Arbeitsbedingungen in der Physiotherapie informiert zu werden. Der IFK erklärte dabei die größten Baustellen: das Verhalten von Kostenträgern und die aktuelle Situation mit der AOK Sachsen-Anhalt und der IKK gesund plus, die Folgen für die Berufsangehörigen und welche Gefahren derzeit darin liegen, dass eine flächendeckende Patientenversorgung durch steigende Bedarfe und zu wenig Berufsangehörige schon jetzt nicht mehr sichergestellt werden kann.

Auch die SPD-Landtagsfraktion veröffentlichte dazu eine Pressemitteilung, die Sie hier finden.

Über die Entwicklung in Sachsen-Anhalt halten wir Sie weiterhin tagesaktuell auf dem Laufenden.

Weitere Artikel

GKV neu denken: Vorsorge vor Versorgung

2026 | 05.06. Die gesetzliche Krankenversicherung befindet sich in einer angespannten finanziellen Lage. Innerhalb der Gesundheitsbranche liegen konkrete Ideen für eine nachhaltige Stabilisierung der GKV-Finanzen vor.

8. TherapieGipfel: Anmelden und live dabei sein in Berlin

2026 | 03.06. Unter dem Motto „Heilmittelpolitik aktuell“ lädt der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) Politik, Kostenträger und Berufsangehörige der Heilmittelbranche zum 8. TherapieGipfel nach Berlin ein. Am 11. November um 15 Uhr wird die Veranstaltung eröffnet. Im Historischen Hörsaal im Langenbeck-Virchow-Haus wird der SHV-Vorstand im Rahmen einer Podiumsdiskussion gemeinsam mit Gesundheitspolitikern und fachkundigen Experten über aktuelle berufspolitische Themen diskutieren.

SHV verdeutlicht politische Positionen im Gespräch mit MdB Yüksel

2026 | 02.06. Mit dem Kabinettsbeschluss zum Stabilisierungsgesetz wurde Ende April die parlamentarische Phase des Gesetzgebungsverfahrens eingeleitet. Doch der Kabinettsbeschluss ist noch kein fertiges Gesetz, sondern kann durch den Bundestag noch substanziell angepasst werden. In persönlichen Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern machen der SHV und seine Mitgliedsverbände derzeit die Position der Heilmittelerbringer und die Auswirkungen des Gesetzesvorhabens auf die Patientenversorgung deutlich.