AOK Plus-Projekt zur Digitalisierung kommt ins Rollen

Vereinzelt tut sich etwas in Punkto Digitalisierung. Die AOK Plus konkretisiert ihr Konzept zur digitalen Vernetzung und bringt in Sachsen und Thüringen ein Modellprojekt zur digitalen Abrechnung/ePatientenakte auf den Weg, an dem vor allem Physiotherapeuten beteiligt sind.

Ein erster Schritt, das Projekt ins Rollen zu bringen, ist nun getan: In enger Abstimmung mit dem IFK startet die AOK Plus eine technische Abfrage aller bei der Kasse zugelassener Physiotherapeuten. Dazu werden alle in den Modellregionen ansässigen IFK-Mitglieder von der AOK Plus angeschrieben, mit der Bitte, einen Fragebogen auszufüllen. So sollen die technischen Voraussetzungen ermittelt werden, auf deren Basis das Projekt konkretisiert werden kann.

Der IFK begrüßt diesen ersten Schritt, der bedeutend für die Etablierung der zielgerichteten digitalen Vernetzung und damit auch der langfristigen Verbesserung der elektronischen Geschäftsprozesse im Gesundheitswesen ist.

Weitere Informationen hält die IFK-Geschäftsstelle für Sie bereit.

Weitere Artikel

Es bleibt spannend: Berufspolitisches Update beim Regionalforum in München

2026 | 05.08. Der Beschluss des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetztes, der Wechsel von Gesundheitsministerin Nina Warken ins Kanzleramt sowie die Benennung von Carsten Linnemann zum neuen Bundesgesundheitsminister – in den letzten Wochen war gesundheitspolitisch einiges los. Entsprechend umfangreich fiel das Branchenupdate aus, das IFK-Mitglieder im Rahmen des Regionalforums Süd erhielten.

NRW setzt Schulgeldfreiheit in den Gesundheitsfachberufen fort

2026 | 04.08. Gute Nachrichten für angehende Physiotherapeuten in Nordrhein-Westfalen: Das Land verlängert die Schulgeldfreiheit in den Gesundheitsfachberufen um weitere fünf Jahre. Eine entsprechende Förderrichtlinie tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft. Damit bleibt die Ausbildung an den förderfähigen Schulen für Gesundheitsfachberufe auch künftig für die Auszubildenden kostenfrei.

Mit KIM und TIM effizient, sicher und schnell im Praxisalltag kommunizieren

2026 | 03.08. Heute beginnen wir mit unserer ersten Internetmeldung aus der Reihe „TI: Schluss mit dem Aufschieben“ in der wir uns mit den Zielen der TI beschäftigen und aufzeigen, wie KIM und TIM Ihren Praxisalltag erleichtern können. Hauptzweck der TI ist die Verbesserung der Versorgungsqualität, indem alle Leistungserbringer auf sämtliche medizinische Informationen wie beispielsweise Vorbefunde oder Medikationspläne zugreifen können – und das datenschutzkonform, um die sensiblen Gesundheitsdaten zu schützen.