IKK BB wird Anspruch gerecht

Die Vergütungsverhandlungen mit der IKK Brandenburg und Berlin (IKK BB) konnten mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. Die Vergütungen in Brandenburg – vorbehaltlich einer Zustimmung der Gremien – werden kurzfristig ab dem 01.09.2016 steigen. Damit wird die Kasse weiterhin ihrem Anspruch gerecht, eine Vorreiterrolle beim Ost-West-Angleich zu übernehmen.

Der durch das Versorgungsstärkungsgesetz festgelegte Angleichungsmechanismus an die Preisuntergrenzen hat einmal mehr eine positive Wirkung für die Physiotherapie erzeugt. Die gesamte Vergütungsvereinbarung mit der IKK BB wurde strukturell angepasst und die Grundlohnsumme mehr als ausgeschöpft. Aufgrund einer längeren Laufzeit bewegt sich die Erhöhung indes im gesetzlichen Rahmen.

Die IKK BB erkannte den Bedarf an deutlichen Vergütungssteigerungen in den neuen Bundesländern bereits frühzeitig und war die erste Kasse, die gemeinsam mit dem IFK und den weiteren Verbänden den Ost-West-Angleich in Angriff genommen hat. An diesem Anspruch hält sie weiterhin fest und liegt mit ihrer Vergütung für Heilmittel immer noch an der Spitze der Regionalkassen in Ostdeutschland.

Bis Ende des Jahres besteht zudem weiterhin die Möglichkeit, im Rahmen der Erprobung des Einstiegs in eine Befundposition mit der IKK BB die „Gebühr erhöhter Aufwand für Befunderhebung“ abzurechnen. Ziel ist es, nach Auslaufen der Modellphase eine endgültige Befundposition zu etablieren, um die Behandlungsqualität noch steigern zu können.

IFK-Mitglieder werden schnellstmöglich per Post über die Vergütungserhöhung informiert, sofern die Gremien beider Seiten grünes Licht gegeben haben.

Weitere Artikel

GKV neu denken: Vorsorge vor Versorgung

2026 | 05.06. Die gesetzliche Krankenversicherung befindet sich in einer angespannten finanziellen Lage. Innerhalb der Gesundheitsbranche liegen konkrete Ideen für eine nachhaltige Stabilisierung der GKV-Finanzen vor.

8. TherapieGipfel: Anmelden und live dabei sein in Berlin

2026 | 03.06. Unter dem Motto „Heilmittelpolitik aktuell“ lädt der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) Politik, Kostenträger und Berufsangehörige der Heilmittelbranche zum 8. TherapieGipfel nach Berlin ein. Am 11. November um 15 Uhr wird die Veranstaltung eröffnet. Im Historischen Hörsaal im Langenbeck-Virchow-Haus wird der SHV-Vorstand im Rahmen einer Podiumsdiskussion gemeinsam mit Gesundheitspolitikern und fachkundigen Experten über aktuelle berufspolitische Themen diskutieren.

SHV verdeutlicht politische Positionen im Gespräch mit MdB Yüksel

2026 | 02.06. Mit dem Kabinettsbeschluss zum Stabilisierungsgesetz wurde Ende April die parlamentarische Phase des Gesetzgebungsverfahrens eingeleitet. Doch der Kabinettsbeschluss ist noch kein fertiges Gesetz, sondern kann durch den Bundestag noch substanziell angepasst werden. In persönlichen Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern machen der SHV und seine Mitgliedsverbände derzeit die Position der Heilmittelerbringer und die Auswirkungen des Gesetzesvorhabens auf die Patientenversorgung deutlich.