Neue Preise in Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg

Nicht immer verlaufen Verhandlungen mit den Krankenkassen rund und unproblematisch. Diese Erfahrung machten die Berufsverbände der Physiotherapie in diesem Jahr u. a. in Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg. Aber: Nach mehreren Verhandlungsrunden konnte nun doch eine Einigung auf eine signifikante Vergütungserhöhung erzielt werden.

Der Abschluss mit der AOK Baden-Württemberg gilt bereits für alle Verordnungen, die ab dem 01.07.2016 ausgestellt wurden, entspricht einer strukturellen Preiserhöhung um rund 3,7 Prozent.
Auch mit der BKK, IKK und Knappschaft in Schleswig-Holstein konnte erst in dieser Woche endgültige Einigkeit über eine neue Vergütungsvereinbarung erzielt werden, die bereits für Verordnungen ab dem 01.07.2016 gelten. Hier steigen die Vergütungssätze um durchschnittlich rund 6,4 Prozent.

Beide Abschlüsse stehen noch unter Gremienvorbehalt der Krankenkassen. IFK-Mitglieder können die Zuzahlungslisten mit den neuen Preisen indes schon jetzt im geschützten Mitgliederbereich abrufen und zur Abrechnung und zum Einzug der Zuzahlungen nutzen. In der kommenden Woche werden IFK-Mitglieder zudem auf dem Postweg ausführlich informiert.

Weitere Artikel

GKV neu denken: Vorsorge vor Versorgung

2026 | 05.06. Die gesetzliche Krankenversicherung befindet sich in einer angespannten finanziellen Lage. Innerhalb der Gesundheitsbranche liegen konkrete Ideen für eine nachhaltige Stabilisierung der GKV-Finanzen vor.

8. TherapieGipfel: Anmelden und live dabei sein in Berlin

2026 | 03.06. Unter dem Motto „Heilmittelpolitik aktuell“ lädt der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) Politik, Kostenträger und Berufsangehörige der Heilmittelbranche zum 8. TherapieGipfel nach Berlin ein. Am 11. November um 15 Uhr wird die Veranstaltung eröffnet. Im Historischen Hörsaal im Langenbeck-Virchow-Haus wird der SHV-Vorstand im Rahmen einer Podiumsdiskussion gemeinsam mit Gesundheitspolitikern und fachkundigen Experten über aktuelle berufspolitische Themen diskutieren.

SHV verdeutlicht politische Positionen im Gespräch mit MdB Yüksel

2026 | 02.06. Mit dem Kabinettsbeschluss zum Stabilisierungsgesetz wurde Ende April die parlamentarische Phase des Gesetzgebungsverfahrens eingeleitet. Doch der Kabinettsbeschluss ist noch kein fertiges Gesetz, sondern kann durch den Bundestag noch substanziell angepasst werden. In persönlichen Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern machen der SHV und seine Mitgliedsverbände derzeit die Position der Heilmittelerbringer und die Auswirkungen des Gesetzesvorhabens auf die Patientenversorgung deutlich.