„Wir brauchen alternative Versorgungsmodelle, Herr Schulz“

Die erste Station der Wahlkampftournee quer durch Deutschland führte den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz ins Ruhrgebiet. Bei einem Programmforum konnte der stellvertretende IFK-Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer dem Spitzenpolitiker für den Wahlkampf die Notwendigkeit alternativer Versorgungsmodelle mit auf den Weg geben.

Bei der Veranstaltung mit über 600 Gästen hielt Martin Schulz nicht nur eine seiner ersten Wahlkampfreden, sondern hatte auch die Gelegenheit, sich an verschiedenen Themen-Stationen inhaltlich mit verschiedenen Politikfeldern zu beschäftigen. Dr. Björn Pfadenhauer nutzte beim Thema „Gesundheit und Pflege“ die Möglichkeit, dem designierten Parteivorsitzenden der SPD direkt zu Beginn seines Wahlkampfes aufzeigen, wie wichtig alternative Versorgungsmodelle für die flächendeckende Gesundheitsversorgung in der Bundesrepublik sind.

Der IFK freute sich über die Chance,  gesundheitspolitische Belange an den Spitzenpolitiker herantragen zu können: „Im Wahljahr 2017 ist es wichtig, dass die Sicherstellung flächendeckender Patientenversorgung, für die die Physiotherapie eine wichtige Rolle spielt, mit auf die Tagesordnung gesetzt wird“, so Pfadenhauer.

Der IFK wird die Belange der Physiotherapie in den anstehenden Wahlkampfmonaten an alle Parteien herantragen. Bereits in der nächsten Woche nimmt IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger an einer Podiumsdiskussion mit der Bundestagsabgeordneten Jutta Eckenbach (CDU) teil und wird mit weiteren Experten über das Thema „Gesundheitsversorgung – Was können Therapeuten (noch) leisten?“ debattieren (der IFK berichtete).

Weitere Artikel

GKV neu denken: Vorsorge vor Versorgung

2026 | 05.06. Die gesetzliche Krankenversicherung befindet sich in einer angespannten finanziellen Lage. Innerhalb der Gesundheitsbranche liegen konkrete Ideen für eine nachhaltige Stabilisierung der GKV-Finanzen vor.

8. TherapieGipfel: Anmelden und live dabei sein in Berlin

2026 | 03.06. Unter dem Motto „Heilmittelpolitik aktuell“ lädt der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) Politik, Kostenträger und Berufsangehörige der Heilmittelbranche zum 8. TherapieGipfel nach Berlin ein. Am 11. November um 15 Uhr wird die Veranstaltung eröffnet. Im Historischen Hörsaal im Langenbeck-Virchow-Haus wird der SHV-Vorstand im Rahmen einer Podiumsdiskussion gemeinsam mit Gesundheitspolitikern und fachkundigen Experten über aktuelle berufspolitische Themen diskutieren.

SHV verdeutlicht politische Positionen im Gespräch mit MdB Yüksel

2026 | 02.06. Mit dem Kabinettsbeschluss zum Stabilisierungsgesetz wurde Ende April die parlamentarische Phase des Gesetzgebungsverfahrens eingeleitet. Doch der Kabinettsbeschluss ist noch kein fertiges Gesetz, sondern kann durch den Bundestag noch substanziell angepasst werden. In persönlichen Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern machen der SHV und seine Mitgliedsverbände derzeit die Position der Heilmittelerbringer und die Auswirkungen des Gesetzesvorhabens auf die Patientenversorgung deutlich.