Symposium: Rehabilitation und Prävention stärker in der medizinischen Ausbildung verankern

Rehabilitation gewinnt angesichts des demografischen Wandels und steigender Zahlen chronisch erkrankter Menschen zunehmend an Bedeutung, bleibt aber im Curriculum der medizinischen Ausbildung deutlich unterrepräsentiert. Die Rehabilitations- und Präventionskompetenz im Medizinstudium zu stärken, ist daher Thema des gleichnamigen Symposiums, das am 9. und 10. Oktober 2025 in Bremen stattfindet.

Das Symposium ist Teil der Machbarkeitsstudie „MS ReMo“ des Instituts für Kommunikations- und Prüfungsforschung gGmbH zur Entwicklung und Implementierung einer interprofessionellen Reha-Modulwoche im Praktischen Jahr im Medizinstudium. Wie kann Rehabilitation in die Ausbildung des medizinischen Nachwuchses integriert werden? Mit dieser Frage beschäftigen sich Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden mit führenden Experten aus medizinischer Ausbildung und Rehabilitation. Themenschwerpunkte sind der aktuelle Stand der Rehabilitation im Medizinstudium, interprofessionelle Lehre, Entwicklung von entrustable professional activities (EPAs) und der Transfer der Module auf weitere Standorte.

Mit dabei als Referentin ist auch die IFK-Vorstandvorsitzende Ute Repschläger, die gemeinsam mit weiteren Experten das Potenzial der interprofessionellen Zusammenarbeit in der Rehabilitation aus Sicht der Praxis beleuchtet. Der Tagungsreigen wird durch Beiträge von renommierten Fachleuten wie Prof. Dr. Jana Jünger, Geschäftsführerin des Instituts für Kommunikations- und Prüfungsforschung und weiteren Experten aus Klinik, Wissenschaft und Bildung ergänzt. Am Abend des ersten Tages lädt eine Gesellschaftsveranstaltung in der Gasthausbrauerei Schüttingern zum Netzwerken ein.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie das Anmeldeformular finden Sie hier:
Machbarkeitsstudie Reha-Modulwoche - RehaZentrum Bremen

Weitere Artikel

Mit KIM und TIM effizient, sicher und schnell im Praxisalltag kommunizieren

2026 | 03.08. Heute beginnen wir mit unserer ersten Internetmeldung aus der Reihe „TI: Schluss mit dem Aufschieben“ in der wir uns mit den Zielen der TI beschäftigen und aufzeigen, wie KIM und TIM Ihren Praxisalltag erleichtern können. Hauptzweck der TI ist die Verbesserung der Versorgungsqualität, indem alle Leistungserbringer auf sämtliche medizinische Informationen wie beispielsweise Vorbefunde oder Medikationspläne zugreifen können – und das datenschutzkonform, um die sensiblen Gesundheitsdaten zu schützen.

Unternehmerluft schnuppern: IFK-Businessplanwettbewerb lockt mit 4.000 Euro Preisgeld

2026 | 31.07. Wie wäre es mit 2.500 beziehungsweise 1.500 Euro und gleichzeitig noch ein wenig Unternehmerluft schnuppern? Mit dem IFK-Businessplanwettbewerb wird das möglich! Auch dieses Jahr können Physiotherapieschüler oder -studenten wieder einen Businessplan für eine fiktive Physiotherapiepraxis mit bis zu drei therapeutischen Mitarbeitern entwerfen und beim IFK einreichen. Eine fachkundige Jury bewertet die Konzepte und kürt die Ersteller der beiden besten Pläne

GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz in Kraft getreten: Auswirkungen auf die versorgungsbezogene Pauschale

2026 | 30.07. Mit der Unterzeichnung des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes und der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 29. Juli 2026 wird die erste Auswirkung des BStabG in der Physiotherapie und Ergotherapie ab dem 30. Juli 2026 wirksam. Die versorgungsbezogene Pauschale für den erhöhten Aufwand bei der Blankoverordnung entfällt. Diese gesetzliche Vorgabe gilt für alle Blankoverordnungen ab Ausstellungsdatum 30. Juli 2026.