Spitzenverband vertritt die Therapieberufe bei Stakeholdergesprächen der Grünen

Im Zuge der Vorbereitung von Sondierungsgesprächen zwischen den möglichen Koalitionsparteien CDU/CSU und FDP lud die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen wichtige Akteure der Pflege- und Gesundheitsfachberufe zu Gesprächen ein. Im Rahmen der Reihe "Gemeinsam auf den Weg machen" vertrat Ute Repschläger, Vorsitzende des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände (SHV), die gemeinsamen Positionen der Physiotherapie, Ergotherapie sowie Podologie.

Ziel des Austauschs war die Analyse der aktuellen Herausforderungen bei der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung der Menschen. Neben Mitgliedern der Bundestagsfraktion der Grünen nahmen Vertreter von Gewerkschaften, der Verbraucherzentrale Bundesverband und der BAG SELBSTHILFE an dem Dialog teil.

Ute Repschläger thematisierte die Kernforderungen des SHV, die derzeit im Rahmen der aktuell angelaufenen Kampagne gegenüber Politik, Krankenkassen und Öffentlichkeit publik gemacht werden: Im Fokus stehen eine schulgeldfreie Ausbildung, der Direktzugang sowie der systematische Ausbau von primärqualifizierenden Studiengängen der Therapieberufe und die Überführung der Modellstudiengänge in den Regelbetrieb.

Ganz im Sinne des SHV sind die Signale, die während des Gesprächs aus der Politik gesendet wurden: Die grünen Gesundheitspolitikerinnen Maria Klein-Schmeink und Kordula Schulz-Asche hoben hervor, dass die Arbeitsbedingungen für die Pflege- und Gesundheitsfachberufe eine wichtige Rolle bei den anstehenden Gesprächen mit den möglichen Koalitionspartnern spielen werden. Ebenso müsse es Ziel sein, diese Berufe attraktiver zu gestalten, um eine gute Versorgung der Menschen zu gewährleisten.

Weitere Artikel

Es bleibt spannend: Berufspolitisches Update beim Regionalforum in München

2026 | 05.08. Der Beschluss des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetztes, der Wechsel von Gesundheitsministerin Nina Warken ins Kanzleramt sowie die Benennung von Carsten Linnemann zum neuen Bundesgesundheitsminister – in den letzten Wochen war gesundheitspolitisch einiges los. Entsprechend umfangreich fiel das Branchenupdate aus, das IFK-Mitglieder im Rahmen des Regionalforums Süd erhielten.

NRW setzt Schulgeldfreiheit in den Gesundheitsfachberufen fort

2026 | 04.08. Gute Nachrichten für angehende Physiotherapeuten in Nordrhein-Westfalen: Das Land verlängert die Schulgeldfreiheit in den Gesundheitsfachberufen um weitere fünf Jahre. Eine entsprechende Förderrichtlinie tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft. Damit bleibt die Ausbildung an den förderfähigen Schulen für Gesundheitsfachberufe auch künftig für die Auszubildenden kostenfrei.

Mit KIM und TIM effizient, sicher und schnell im Praxisalltag kommunizieren

2026 | 03.08. Heute beginnen wir mit unserer ersten Internetmeldung aus der Reihe „TI: Schluss mit dem Aufschieben“ in der wir uns mit den Zielen der TI beschäftigen und aufzeigen, wie KIM und TIM Ihren Praxisalltag erleichtern können. Hauptzweck der TI ist die Verbesserung der Versorgungsqualität, indem alle Leistungserbringer auf sämtliche medizinische Informationen wie beispielsweise Vorbefunde oder Medikationspläne zugreifen können – und das datenschutzkonform, um die sensiblen Gesundheitsdaten zu schützen.