Kassenverhandlungen in Bayern

Die zweite Verhandlungsrunde mit den Regionalkassen in Bayern führte zum erhofften Durchbruch und zu einem Ergebnis, das allerdings noch unter Gremienvorbehalt steht.

Die Kassen konnten davon überzeugt werden, dass die schwierige Situation in der Physiotherapie und insbesondere der akute Fachkräftemangel nur mit Hilfe höherer Vergütungssätze gelöst werden kann. Von daher wird es ab Juli 2014 bei den Regionalkassen in Bayern eine spürbare Erhöhung der Preise für physiotherapeutische Leistungen geben, bei einer Vertragslaufzeit bis zum 31.3.2015. So positiv dieses Entgegenkommen der Kassen zu werten ist, so wurde seitens der Verbände aber ebenfalls klargestellt, dass dies nur ein erster Schritt in die richtige Richtung sein kann, dem in den kommenden Jahren weitere werden folgen müssen.
IFK-Mitglieder werden über die Details der neuen Vergütungsvereinbarung auf dem Postweg informiert.

Weitere Artikel

GKV neu denken: Vorsorge vor Versorgung

2026 | 05.06. Die gesetzliche Krankenversicherung befindet sich in einer angespannten finanziellen Lage. Innerhalb der Gesundheitsbranche liegen konkrete Ideen für eine nachhaltige Stabilisierung der GKV-Finanzen vor.

8. TherapieGipfel: Anmelden und live dabei sein in Berlin

2026 | 03.06. Unter dem Motto „Heilmittelpolitik aktuell“ lädt der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) Politik, Kostenträger und Berufsangehörige der Heilmittelbranche zum 8. TherapieGipfel nach Berlin ein. Am 11. November um 15 Uhr wird die Veranstaltung eröffnet. Im Historischen Hörsaal im Langenbeck-Virchow-Haus wird der SHV-Vorstand im Rahmen einer Podiumsdiskussion gemeinsam mit Gesundheitspolitikern und fachkundigen Experten über aktuelle berufspolitische Themen diskutieren.

SHV verdeutlicht politische Positionen im Gespräch mit MdB Yüksel

2026 | 02.06. Mit dem Kabinettsbeschluss zum Stabilisierungsgesetz wurde Ende April die parlamentarische Phase des Gesetzgebungsverfahrens eingeleitet. Doch der Kabinettsbeschluss ist noch kein fertiges Gesetz, sondern kann durch den Bundestag noch substanziell angepasst werden. In persönlichen Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern machen der SHV und seine Mitgliedsverbände derzeit die Position der Heilmittelerbringer und die Auswirkungen des Gesetzesvorhabens auf die Patientenversorgung deutlich.