IFK im Bundestag

Angesichts des zu erwarteten Heil- und Hilfsmittelgesetzes, dessen ersten Entwurf die Bundesregierung noch im Juni vorlegen wird, nutzte der IFK erneut die Gelegenheit, mit Mitgliedern des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestags über die aktuellen Branchenprobleme zu diskutieren, denn: Es ist jetzt Zeit für dringende Veränderungen.

Mit Hilde Mattheis, MdB, Sprecherin der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD Fraktion sowie Bettina Müller, MdB (beide SPD) konnte unter anderem auch die durch das Saarland angestoßene Diskussion über mögliche Modellvorhaben zum Direktzugang betrachtet werden, denn die Diskussion über die Vorteile und Nachteile des Direktzugangs wird das Gesetzgebungsverfahren in den nächsten Wochen begleiten.
IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger und IFK-Vorstandsreferent Dr. Björn Pfadenhauer nutzten zudem die Möglichkeit, die Abschaffung der Grundlohnsumme und die gleichzeitig nötige zeitliche Begrenzung von Schiedsverfahren zu diskutieren. Um möglichst handfeste Erfolge für die Physiotherapie hinsichtlich des geplanten Gesetzes zu erzielen, werden in den nächsten Wochen weitere Gespräche in Berlin folgen.

Weitere Artikel

GKV neu denken: Vorsorge vor Versorgung

2026 | 05.06. Die gesetzliche Krankenversicherung befindet sich in einer angespannten finanziellen Lage. Innerhalb der Gesundheitsbranche liegen konkrete Ideen für eine nachhaltige Stabilisierung der GKV-Finanzen vor.

8. TherapieGipfel: Anmelden und live dabei sein in Berlin

2026 | 03.06. Unter dem Motto „Heilmittelpolitik aktuell“ lädt der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) Politik, Kostenträger und Berufsangehörige der Heilmittelbranche zum 8. TherapieGipfel nach Berlin ein. Am 11. November um 15 Uhr wird die Veranstaltung eröffnet. Im Historischen Hörsaal im Langenbeck-Virchow-Haus wird der SHV-Vorstand im Rahmen einer Podiumsdiskussion gemeinsam mit Gesundheitspolitikern und fachkundigen Experten über aktuelle berufspolitische Themen diskutieren.

SHV verdeutlicht politische Positionen im Gespräch mit MdB Yüksel

2026 | 02.06. Mit dem Kabinettsbeschluss zum Stabilisierungsgesetz wurde Ende April die parlamentarische Phase des Gesetzgebungsverfahrens eingeleitet. Doch der Kabinettsbeschluss ist noch kein fertiges Gesetz, sondern kann durch den Bundestag noch substanziell angepasst werden. In persönlichen Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern machen der SHV und seine Mitgliedsverbände derzeit die Position der Heilmittelerbringer und die Auswirkungen des Gesetzesvorhabens auf die Patientenversorgung deutlich.