IFK, VPT und ZVK zu Besuch im NRW-Gesundheitsministerium

Mit Blick auf die schwierige Situation in der Physiotherapie haben die physiotherapeutischen Berufsverbände IFK, VPT und ZVK am vergangenen Dienstag ein Fachgespräch im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen geführt.

Schwerpunkt des Treffens war die unzureichende Vergütungs- und Einkommenssituation in der Physiotherapie, die der Landespolitik eindringlich dargestellt wurde. Kernforderung von IFK, VPT und ZVK ist seit langem die Abschaffung der Grundlohnsummenbindung, um die Wirtschaftlichkeit in den Praxen und damit die Attraktivität der Branche zu gewährleisten und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

In diesem Zusammenhang wurde auch die problematische Ausbildungssituation diskutiert – insbesondere Möglichkeiten, wie in anderen Bundesländern das Schulgeld freizustellen. Ferner standen die Schwierigkeiten bei der Versorgung inkludierter Kinder und Jugendlicher sowie zukünftige Umsetzungsmöglichkeiten in der Osteopathie auf der Tagesordnung.

Die SHV-Verbände werden nicht locker lassen, all diese dringlichen Themen weiter der Politik vor Augen zu führen und Lösungen einzufordern. Bereits in der kommenden Woche findet dazu in Berlin ein Gespräch mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) statt.

Weitere Artikel

Bundessozialgericht: Schriftliches Urteil liegt vor

2026 | 22.04. Unsere aufmerksamen Leser erinnern sich vermutlich: Ende 2025 fand vor dem BSG das Revisionsverfahren gegen das Urteil des LSG statt, in dem die maßgeblichen Verbände zur Vergütung in der Physiotherapie geklagt hatten. Das zunächst mündlich ausgesprochene Urteil ging zulasten der Verbände – nun liegt das schriftliche Urteil vor, welches ergänzende rechtliche Ausführungen enthält.

MdB Yüksel: Der Direktzugang für Heilmittelerbringer macht Sinn!

2026 | 20.04. Der Bundestagsabgeordnete Serdar Yüksel (SPD) hat vergangenen Freitag im Bundestag eindringlich für den Direktzugang geworben. Anlass war ein von der Fraktion die Linke eingebrachter Antrag zur Verbesserung der Terminvergabe und Eindämmung von Wartezeiten in der Gesundheitsversorgung.