Fehlerhafte Bedruckung von Verordnungen ab dem 01.10.2014

Zum 01.10.2014 ist es in der ärztlichen Praxisverwaltungssoftware zu einer technischen Umstellung gekommen, die in einigen wenigen Fällen zu fehlerhaft ausgestellten Rezepten und zu Problemen bei der elektronischen Datenübertragung führt. Betroffen sind insbesondere die IK-Nummer der Krankenkasse und das Status-Feld. Diese Felder können fehlerhafte Angaben enthalten, die im Rahmen der Abrechnung nicht an die Krankenkassen übermittelbar sind.

Beispielsweise wird die Krankenkassen-IK gelegentlich mit einer führenden „10“ aufgedruckt, allerdings dann nur 7-stellig. Von daher fehlen hier die letzten beiden Ziffern. Sofern diese Krankenkassen-IK unvollständig bzw. nicht übermittelbar ist, sollten Sie die richtige IK-Nummer der jeweiligen Kasse bei der Abrechnung in Ihre Praxissoftware eingeben. Falls Ihnen die korrekte Krankenkassen-IK nicht vorliegt, sollten Sie hierzu Rücksprache mit dem ausstellenden Arzt halten. Bei einem fehlerhaft angegebenen Versicherten-Status, der dann meist nicht 5-stellig angegeben ist, nullen Sie die fehlenden Ziffern bei der Datenübertragung rechtsseitig.
An einer Lösung des Problems wird derzeit bei den Software-Anbietern mit Hochdruck gearbeitet. Nach Informationen des GKV-Spitzenverbands wurden in einigen Software-Programmen auch schon Aktualisierungen vorgenommen, die das Problem beheben sollen.
Bei Fragen können sich IFK-Mitglieder gern auch an die IFK-Geschäftsstelle wenden.

Weitere Artikel

Bundessozialgericht: Schriftliches Urteil liegt vor

2026 | 22.04. Unsere aufmerksamen Leser erinnern sich vermutlich: Ende 2025 fand vor dem BSG das Revisionsverfahren gegen das Urteil des LSG statt, in dem die maßgeblichen Verbände zur Vergütung in der Physiotherapie geklagt hatten. Das zunächst mündlich ausgesprochene Urteil ging zulasten der Verbände – nun liegt das schriftliche Urteil vor, welches ergänzende rechtliche Ausführungen enthält.

MdB Yüksel: Der Direktzugang für Heilmittelerbringer macht Sinn!

2026 | 20.04. Der Bundestagsabgeordnete Serdar Yüksel (SPD) hat vergangenen Freitag im Bundestag eindringlich für den Direktzugang geworben. Anlass war ein von der Fraktion die Linke eingebrachter Antrag zur Verbesserung der Terminvergabe und Eindämmung von Wartezeiten in der Gesundheitsversorgung.