Direct Access als Thema beim DGPMR/DGMM Kongress

Beim gemeinsamen 119. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (DGPMR) und dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin (DGMM) hat sich Ute Repschläger für den Direktzugang in der Physiotherapie stark gemacht und eine stärkere Zusammenarbeit von Ärzten und Physiotherapeuten vorgeschlagen.

Das Vortrags-Thema der IFK-Vorsitzenden: „Delegation statt Substitution?" Dabei konnte Ute Repschläger unter den Ärzten für den Direct Access in der Physiotherapie werben und deutlich machen, dass es dabei nicht um ein Gegeneinander, sondern um ein interdisziplinäres Miteinander u.a. von Hausärzten, Fachärzten und Physiotherapeuten geht.
Neben den erwarteten Vorbehalten aus der Ärzteschaft gab es dazu auch positive Stimmen. Insbesondere von verschiedenen Vertretern der Hochschulen aus Hannover und Köln kam der Appell, sich von ärztlicher Seite nicht komplett gegen die Entwicklung zu stemmen, sondern sie bewusst aktiv zu begleiten.
Interesse bestand ferner am Modellvorhaben von IFK und BIG direkt gesund für mehr Autonomie in der Physiotherapie sowie an dem Einstieg in eine vertragliche Regelung einer Befundposition mit der IKK Brandenburg und Berlin.
Der IFK wird sich weiterhin für Projekte stark machen, die die interdisziplinäre Zusammenarbeit verbessern und somit der Behandlungsqualität zugute kommen.

Foto: Angela Deventer, stellv. Vorsitzende des Berufsverbandes der Rehabilitationsärzte (BVPRM) mit Ute Repschläger, Vorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten (IFK e.V.)

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