Mach mal Pause – IFK-Konzept für pflegende Angehörige integriert

Im neuen Projekt „Mach mal Pause“ der Barmer GEK hat der IFK sein Modell für pflegende Angehörige nach dem Bobath-Konzept modifiziert vorgestellt. Das erste Kompaktseminar zu "Mach mal Pause" hat nun in Bad Sassendorf stattgefunden.

„Mach mal Pause“ soll pflegenden Angehörigen einen Ausgleich zum Pflegealltag bieten, den Erfahrungsaustausch ermöglichen und praktische Tipps zeigen. So fügt sich das IFK-Konzept insofern ein, als dass mit „Bobath für pflegende Angehörige“ konkrete Haltungen und Übungen gezeigt werden, die den Pflegealltag durch spezielle Techniken körperlich besser ablaufen lassen.

Die Erfahrungen und Erkenntnisse, die während der Projektzeit gewonnen werden, münden in einen wissenschaftlichen Abschlussbericht. Diese Ergebnisse sollen zeigen, welche Angebote und Maßnahmen pflegende Angehörige effektiv und nachhaltig unterstützen können.
Die Pilotveranstaltung mit 38 Teilnehmern verlief aus der Sicht aller Beteiligten sehr erfolgreich. Nach den ersten Erfahrungen soll das Programm ferner noch feiner abgestimmt werden. Für ein weiteres Seminar im Oktober liegen bereits neue Anmeldungen vor.

Weitere Artikel

Bundessozialgericht: Schriftliches Urteil liegt vor

2026 | 22.04. Unsere aufmerksamen Leser erinnern sich vermutlich: Ende 2025 fand vor dem BSG das Revisionsverfahren gegen das Urteil des LSG statt, in dem die maßgeblichen Verbände zur Vergütung in der Physiotherapie geklagt hatten. Das zunächst mündlich ausgesprochene Urteil ging zulasten der Verbände – nun liegt das schriftliche Urteil vor, welches ergänzende rechtliche Ausführungen enthält.

MdB Yüksel: Der Direktzugang für Heilmittelerbringer macht Sinn!

2026 | 20.04. Der Bundestagsabgeordnete Serdar Yüksel (SPD) hat vergangenen Freitag im Bundestag eindringlich für den Direktzugang geworben. Anlass war ein von der Fraktion die Linke eingebrachter Antrag zur Verbesserung der Terminvergabe und Eindämmung von Wartezeiten in der Gesundheitsversorgung.

SHV übt deutliche Kritik am Referentenentwurf eines Gesetzes zur Beitragsstabilität

2026 | 17.04. Am 16. April 2026 hat das Bundesministerium für Gesundheit den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung vorgelegt. Nach einer langjährigen Unterfinanzierung im Heilmittelbereich sind die im Entwurf vorgeschlagenen Maßnahmen geeignet, eine positive und politisch gewünschte Entwicklung auszuhebeln.