csm_SHV-Sommeraktion_Aschaffenburg_Uwe_Riemann_kompremiert_f1ea3ae68d.jpg

SHV-Sommeraktion in Aschaffenburg

Kurz vor dem Therapiegipfel in Berlin, trafen IFK-Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer und der IFK-Regionalausschussvorsitzende Uwe Riemann in Aschaffenburg Andrea Lindholz, MdB (CSU) Vorsitzende des Ausschusses für Inneres und Heimat und Dr. Ulrich Reuter, Landrat des Landkreises Aschaffenburg, um insbesondere die Themen Vergütung und Direktzugang zu besprechen. Uwe Riemann verdeutlichte die konkreten Auswirkungen des Fachkräftemangels, der zur Folge hat, das eine flächendeckende Heilmittelversorgung schon jetzt nicht mehr möglich ist. Die Vergütungssätze müssen jetzt steigen, um zum einen den wirtschaftlichen Betrieb einer Praxis zu ermöglichen und zum anderen den Beruf durch angemessene Löhne wieder attraktiver zu machen. Auch die Rolle des Direktzugangs konnte ausführlich besprochen werden. Es müssen jetzt durch Modellvorhaben zum Direktzugang die Weichen für ein zukunftsgerichtetes Gesundheitswesen gestellt werden. Die Gesundheitsversorgung braucht neue Wege in Sachen interdisziplinärer Zusammenarbeit und neue Formen der Aufgabenverteilung zwischen den Gesundheitsberufen. Dafür werden valide Ergebnisse benötigt, die durch Modellvorhaben gewonnen werden können. Nur so lassen sich die Herausforderungen des demographischen Wandels für das Gesundheitswesen langfristig meistern.

Andrea Lindholz, MdB (CSU) (2. v. l.) und Dr. Ulrich Reuter, Landrat Landkreis Aschaffenburg (CSU) (3. v. l.) trafen Uwe Riemann (1. v. r.) und Dr. Björn Pfadenhauer (1. v. l.)

Weitere Artikel

Gesundheit darf kein Sparmodell sein!

2026 | 24.04. Am 16. April hat die Bundesregierung einen Entwurf für das Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung veröffentlicht. Dieser enthält Maßnahmen, die auch die Physiotherapie betreffen – uns Anlass zur Sorge geben. Unsere Bitte an Sie: Machen Sie auch Ihre Patienten auf diesen Missstand aufmerksam.

Zwei Ziele, ein Event: Das IFK-Symposium regt zum Nachdenken, Weiterbilden und Austausch an

2026 | 24.04. Ende März gab es gleich zwei gute Gründe, sich durch das Streikchaos auf den Weg zur IFK-Geschäftsstelle nach Bochum zu machen. Zum einen die Jahreshauptversammlung und zum anderen ein neues Veranstaltungsformat des IFK: Unter dem Titel „Manuelle Therapie der Schulter bei Sportlern und jungen Patienten“ lud der IFK Physiotherapeuten und Ärzte ein, sich intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen und ging damit gleich zwei Ideen nach, die sich in den letzten Jahren entwickelt hatten.