eGBR-Fachbeirat tagt im IFK-Kompetenzzentrum

Der Fachbeirat des elektronischen Gesundheitsberufe-Registers (eGBR) hat seine jüngste Tagung im IFK-Kompetenzzentrum abgehalten und dabei die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer Telematik-Infrastruktur auch für nicht-ärztliche Leistungserbringer besprochen. Zentral war dabei die Verabschiedung eines Positionspapiers, das vor allem die Einbindung der Gesundheitsfachberufe in die künftige Infrastruktur regeln soll.

Derzeit warten die Verbände im Fachbeirat darauf, dass die Ausgabe der elektronischen Heilberufsausweise bundesweit in Gang gebracht wird. In Folge stehen dann die Überlegungen an, welche Rechtsform das eGBR auf dem Gesundheitscampus in Bochum annehmen wird. 

IFK-Geschäftsführer Dr. Frank Dudda begrüßte die Teilnehmer der Tagung aus allen Disziplinen der Gesundheitsfachberufe und der Gesundheitshandwerke, die sich über den aktuellen Stand und die künftigen Vorhaben austauschten. Ein gemeinsam erarbeitetes Positionspapier soll Politik und Öffentlichkeit die Bedeutung des Heilberufsausweis näher bringen. Derzeit würden die Angehörigen der Gesundheitsfachberufe und Gesundheitshandwerke von einigen Institutionen in ihrer zentralen Bedeutung noch nicht ausreichend innerhalb des Projekts gewürdigt. Dabei werden Sie den Großteil der Heilberufsausweis-Träger ausmachen.
Der IFK hatte federführend das Modellprojekt 1.000 Heilberufsausweise für Physiotherapeuten erfolgreich durchgeführt, um zu belegen, dass auch nicht-ärztliche Leistungserbringer auf der Höhe der Zeit in der Telematik sind.

Weitere Artikel

Bundessozialgericht: Schriftliches Urteil liegt vor

2026 | 22.04. Unsere aufmerksamen Leser erinnern sich vermutlich: Ende 2025 fand vor dem BSG das Revisionsverfahren gegen das Urteil des LSG statt, in dem die maßgeblichen Verbände zur Vergütung in der Physiotherapie geklagt hatten. Das zunächst mündlich ausgesprochene Urteil ging zulasten der Verbände – nun liegt das schriftliche Urteil vor, welches ergänzende rechtliche Ausführungen enthält.

MdB Yüksel: Der Direktzugang für Heilmittelerbringer macht Sinn!

2026 | 20.04. Der Bundestagsabgeordnete Serdar Yüksel (SPD) hat vergangenen Freitag im Bundestag eindringlich für den Direktzugang geworben. Anlass war ein von der Fraktion die Linke eingebrachter Antrag zur Verbesserung der Terminvergabe und Eindämmung von Wartezeiten in der Gesundheitsversorgung.

SHV übt deutliche Kritik am Referentenentwurf eines Gesetzes zur Beitragsstabilität

2026 | 17.04. Am 16. April 2026 hat das Bundesministerium für Gesundheit den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung vorgelegt. Nach einer langjährigen Unterfinanzierung im Heilmittelbereich sind die im Entwurf vorgeschlagenen Maßnahmen geeignet, eine positive und politisch gewünschte Entwicklung auszuhebeln.