Expertenworkshop zur Fachkräftesicherung

Um zielgenaue Maßnahmen zur Fachkräftesicherung zu planen, will das rheinland-pfälzische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) die aktuelle und zukünftige Fachkräftesituation aller Gesundheitsfachberufe in Rheinland-Pfalz differenziert abbilden. Der IFK-Regionalausschussvorsitzende Mark Rietz wurde als Mitglied eines Fachbeirats berufen und vertrat in einem ersten Expertenworkshop die Physiotherapie.

Im Herbst 2015 ist das Landesprojekt „Branchenmonitoring und Ausbildungsbedarf Gesundheitsfachberufe Rheinland-Pfalz 2015“ in Kooperation mit dem Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) der Goethe-Universität Frankfurt/Main gestartet. In einem ersten Schritt wird für alle bundes- und landesrechtlich geregelten sowie für akademisch qualifizierte Gesundheitsfachberufe die aktuelle Arbeitsmarktlage analysiert. Mit einer Befragung aller relevanten Leistungserbringer wird erfasst, wie viele Fachkräfte im Jahr 2015 nachgefragt wurden. Im zweiten Schritt werden zukünftige Entwicklungen prognostiziert, die zeigen sollen, wie sich die Fachkräftesituation bis 2030 entwickeln könnte.

Im Rahmen des Expertenworkshops standen nun methodische und inhaltliche Fragestellungen im Mittelpunkt. In Arbeitsgruppen eruierten die geladenen Fachleute aus der Gesundheitsbranche wesentliche Indikatoren im Zusammenhang mit der Fachkräftesituation. Mark Rietz vertrat klare Vorstellungen: „Wichtig für die zukünftige Fachkräftesicherung wird sein, die Berufsgesetze dahingehend zu novellieren, dass eine Stärkung unseres Berufsstands durch mehr Autonomie und die Akademisierung der Gesundheitsfachberufe vorangetrieben wird. Das würde nicht nur die Attraktivität für den Nachwuchs steigern, sondern auch der Forderung nach einer besseren Vergütung mehr Gewicht verleihen.“

Weitere Artikel

NRW setzt Schulgeldfreiheit in den Gesundheitsfachberufen fort

2026 | 04.08. Gute Nachrichten für angehende Physiotherapeuten in Nordrhein-Westfalen: Das Land verlängert die Schulgeldfreiheit in den Gesundheitsfachberufen um weitere fünf Jahre. Eine entsprechende Förderrichtlinie tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft. Damit bleibt die Ausbildung an den förderfähigen Schulen für Gesundheitsfachberufe auch künftig für die Auszubildenden kostenfrei.

Mit KIM und TIM effizient, sicher und schnell im Praxisalltag kommunizieren

2026 | 03.08. Heute beginnen wir mit unserer ersten Internetmeldung aus der Reihe „TI: Schluss mit dem Aufschieben“ in der wir uns mit den Zielen der TI beschäftigen und aufzeigen, wie KIM und TIM Ihren Praxisalltag erleichtern können. Hauptzweck der TI ist die Verbesserung der Versorgungsqualität, indem alle Leistungserbringer auf sämtliche medizinische Informationen wie beispielsweise Vorbefunde oder Medikationspläne zugreifen können – und das datenschutzkonform, um die sensiblen Gesundheitsdaten zu schützen.

Unternehmerluft schnuppern: IFK-Businessplanwettbewerb lockt mit 4.000 Euro Preisgeld

2026 | 31.07. Wie wäre es mit 2.500 beziehungsweise 1.500 Euro und gleichzeitig noch ein wenig Unternehmerluft schnuppern? Mit dem IFK-Businessplanwettbewerb wird das möglich! Auch dieses Jahr können Physiotherapieschüler oder -studenten wieder einen Businessplan für eine fiktive Physiotherapiepraxis mit bis zu drei therapeutischen Mitarbeitern entwerfen und beim IFK einreichen. Eine fachkundige Jury bewertet die Konzepte und kürt die Ersteller der beiden besten Pläne